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Förderverein zur Unterstützung
gegründet am 18.11.2008 im Pfarrzentrum St. Klara München- Zamdorf Der Förderverein ist durch das Finanzamt München mit Bescheid vom 04. Dezember 2008, Aktenzeichen 143/215/04494/K41 als gemeinnützig anerkannt und beim Amtsgericht München im Vereinsregister, VR 202011 eingetragen.
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Einladung zur Mitgliederversammlung 2012
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins zur Unterstützung bolivianischer Straßenkinder e.V. am Mittwoch, 13.06.2012, 19:30 Uhr im Pfarrheim St. Klara, Benningsenstr. 6 laden wir Sie hiermit herzlich ein. Tagesordnung
(vom derzeitigen Vorstand kandidieren die Herren Kühlfluck und Laschet wieder)
(von den derzeitigen Kassenprüfern kandidiert Herr Garcia wieder)
Der Vorstand schlägt vor, den Verwendungszweck des Vereinsvermögens bei Auflösung des Vereins gemäß § 13 der Vereinssatzung dahingehend zu ändern, dass nicht mehr die Don Bosco Stiftung mit Sitz in München sondern SOS-Kinderdorf, El Alto, Bolivien bedacht wird. Die übrigen Bestimmungen der Satzung bleiben unverändert.
Aus formalen Gründen müssen wir auch bei Eheleuten oder Kindern jedem Mitglied eine eigene Einladung zugehen lassen. Gäste sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Paul Kühlfluck Klaus Gerber (Vorsitzender) (stv. Vorsitzender) Vorstand: Paul Kühlfluck (Vorsitzender), Klaus Gerber (stv. Vorsitzender), Karl-Ludwig Laschet (Schatzmeister), Reinhart Brunner (Schriftführer) Konto: LIGA-Bank, Konto-Nummer: 210 83 99, BLZ 750 903 00
Protokoll der Mitgliederversammlung 201110. April 2011, 19:00 Uhr im Pfarrheim St. Klara, Benningsenstr. 6 Beginn 19.15 Uhr Versammlungsleitung: Paul Kühlfluck, 1. Vorsitzender Protokoll: Reinhart Brunner, Schriftführer Anwesend 19 Mitglieder und Gäste lt. Liste. 1. BegrüßungBegrüßung durch den Vorsitzenden Herrn Paul Kühlfluck 2. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung Die ordnungsgemäße Ladung wurde festgestellt und bestätigt 3. Beschluss über die Tagesordnung Die Tagesordnung wurde geändert. Der Punkt 11 Bericht aus Bolivien wurde an die 5. Stelle vorgezogen. Die Tagesordnung wurde dann mit der Änderung einstimmig angenommen. 4. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2010 Das Protokoll wurde vor der Sitzung an die anwesenden Mitglieder ausgehändigt. Herr Hans Thomma bemängelte die Schreibweise seines Namens, weiterhin sei das Originalprotokoll nicht vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter im Original unterschrieben vorgelegt worden. Die Schreibweise des Namens von Herrn Thomma wurde berichtigt und das Protokoll vom Vorsitzenden, Herrn Paul Kühlfluck, eigenhändig unterschrieben. Weiterhin wurde von Herrn Gerber und Herrn Thomma bemängelt, dass das Protokoll nicht rechtzeitig den Mitgliedern zugestellt wurde. (wer übernimmt die Kosten für den Versand?) nach kurzer Pause einstimmig genehmigt. 11. Bericht aus Bolivien von Xavier Hunckler über seinen Aufenthalt in el Alto Es war ein eindrucksvoller Bericht über die Arbeit der Fundation 5. Bericht über die Tätigkeit des Vereins im Jahr 2010 und Ausblick auf das Jahr 2011 durch den Vorsitzenden Der Vorsitzende brachte einen Bericht über die Veranstaltungen und Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr bis zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Mitgliederzahl des Vereins: 88 Mitglieder davon 4 Kinder. Das Bennofest ist ausgefallen 13.06.10 Wallfahrt des Vereins mit Pater Lutz Hübner, 25.06.10 Flohmarkt des Vereins beim Sommerfest durchgeführt von Frau Rauch, 21.11.10 Weihnachtsbasar- Büchermarkt und Gartenartikelstand 27.11.10 Benefizkonzert. 04.12.10 Andreasmarkt in Schiltach Das traditionelle Fastenessen brachte bei 100 Besucher einen Reinerlös von über ca. 1370.- € an Spenden ein Geplante Veranstaltungen: Infostand beim diesjährigen Bennofest am Flohmarkt mit den Seebauersachen Sommerfest St. Klara mit Krempelbasar vom FV Benefizkonzert im Herbst Infoveranstaltung Perspektiven: Mitgliederwerbung es ist schwierig weitere, neue Mitglieder zu gewinnen. Pflege bestehender Kontakte wir durch Herrn Fritz Krodel übernommen Veränderungen in Bolivien: aus 3 wurden 2 Schwerpunktgruppen gebildet.
5a Unterstützung von Mc Kinsey Rechtlicher Hinweis auf die Satzung von Herrn Thomma bezüglich der Stellung unseres Vereins gegenüber der Fundation - -- Diskussion über die derzeitigen Projekte in el Alto
6. Kassenbericht durch den Schatzmeister Herr Laschet legt einen detaillierten Kassenbericht vor. Dieser Bericht wird durch den Kassenwart gesondert erstellt.
7. Bericht der Kassenprüfer Herrn Thomma Die Kassenprüfung wurde am 17.03.2011 durchgeführt. Sämtliche Konten wurden ordnungsgemäß geführt. Alle Buchungen sind vollständig und rechnerisch richtig. 8. Entlastung des Vorstandes Die Entlastung der Vorstandschaft wurde durch ein Mitglied beantragt. Die Vorstandschaft des Vereins wurde einstimmig entlastet
9. Der Vorstand beabsichtigt Herr Fritz Krodel mit der Mitgliederbetreuung zu beauftragen. Dazu ist es sinnvoll ihm den Zugang zu den Mitglieder Namen und Anschriften zu gewähren. Außerdem soll er ohne Stimmrecht an Vorstandssitzungen teilnehmen können. – Einstimmige Zustimmung der anwesenden Mitglieder. Den Mitgliedern ist es freigestellt Ihre persönlichen Daten freizugeben oder die Weitergabe an Herrn Krodel zu verweigern. In diesem Fall bitten wir um schriftliche Mitteilung an den Vorstand des Vereins. 10. Der Vorstand beabsichtigt zu seiner Unterstützung Herrn Ricardo Moya-Quiroga bei den Kontakten zur Fundation in el Alto hinzuzuziehen. Er wird ohne Stimmrecht an den Vorstandssitzungen teilnehmen. Einstimmige Zustimmung der anwesenden Mitglieder 11. Verschiedenes Bericht von Pater Lutz Hübner über die Fundation in Bolivien. Weiterhin sprach er über seine weiteren Vorstellungen bezüglich der Arbeit der Fundation und seiner Aktivitäten in diesem Jahr. Von verschiedenen Mitgliedern wurde die schlechte Wartung der Internetseiten des Vereins bemängelt. Es seien lauter überalterte Seiten – keine neuen Infos über Aktivitäten unseres Vereins. Hierzu ist anzumerken: die Internetseiten http://www.foerderverein-bolivianische-strassenkinder.de/ sind ausnahmslos Eigentum vom Schriftführer des Vereins und werden von ihm finanziert. Die Seiten werden regelmäßig gepflegt. Die Berichte von Xavier Hunckler über die Fundation Obra Padre Lutz in el Alto zeigen einen Überblick über die derzeitige Situation vor Ort. Weiterhin steht es jedem Mitglied frei, Bilder und Beiträge zu übersenden. Sie werden nach rechtlicher Überprüfung unter dem Namen des Verfassers bzw. Lichtbildeigentümers auf der Homepage veröffentlicht. ----
Abschließend wurden verschiedene Stellungnahmen zum Bericht von Pater Lutz Hübner abgegeben. Danach beendete der Versammlungsleiter die Mitgliederversammlung.
Reinhart Brunner Schriftführer Paul Kühlfluck Versammlungsleiter und 1. Vorsitzender
Dieses Protokoll wurde nach Ausdruck und Unterschrift des Vorsitzenden Herrn Paul Kühlfluck an die gesamten Mitglieder versandt
Gez.
Reinhart Brunner
STIFTUNG „OBRA PADRE LUTZ“ (ORGANISATION ZUR SOZIALEN UNTERSTÜTZUNG)
DANIELS GESCHICHTE, EIN KIND IN TODESGEFAHR
Eine der Schwierigkeiten, die die Fundación Padre Lutz erfährt, ist das Fehlen eines eigenen Heims: ein Handicap, dass eine bessere Ausführung unserer Arbeit erschwert. Durch die kontinuierliche alltägliche Arbeit und das gewonnene Vertrauen bei den Beihilfe- empfängern, haben wir eine neue „Ameisenarbeitsstrategie“ initiiert und als Beispiel dafür haben wir diesen Jungen genommen, der freiwillig von der Fundación Obra Padre Lutz geholfen werden will, um von der Strasse und der Drogenabhängigkeit wegzukommen.
Diese Arbeit wurde mit dem Kind Daniel Quispe Sonco (Bildermitte) begonnen. Wir haben ihn in März gefunden und von der Strasse geholt als er niedergestochen wurde von einer Frau, die mit Drogen und gestohlenen Sachen, die sich diese Kinder zum überleben beschaffen, handelte. Diese Frau hatte Daniel ein Handy zum verkaufen gegeben aber vor lauter Hunger kaufte sich Daniel Lebensmittel davon. So ein Fehler duldete die Frau nicht, sie erstach ihn nieder und drohte ihn an: wenn du mir das Geld nicht zurückgibst, werde ich dich umbringen lassen. Daniel weinte ständig, denn er hatte große Angst vor dieser Frau, die allen Kinder unter ihre Gewalt hielt. Anfangs berichtete Daniel, dass seine Eltern unter verschiedenen Umständen gestorben waren.
Die Fundación Obra Padre Lutz findet Daniel und behandelt seine Wunden, führt ein langes tiefgehendes Gespräch mit ihm um über seine Lage nachzudenken. Danach wird für ihn eine Unterkunft in ein preisgünstiges Hotel besorgt, damit er sich erholen kann, denn in einem Heim wollte er sowieso nicht, weil er schon einmal dort schlecht behandelt wurde.
Aufgrund seiner Schnüffelabhängigkeit ist er des Öfteren rückfällig geworden. Nun ist es uns gelungen seine Eltern ausfindig zu machen. Sie sind sehr arm und beide arbeiten als Schuhputzer. Von sieben Kindern ist Daniel der älteste und die Armut seinen Eltern lehnt er ab. Nach Durchführung eines eingehenden Gesprächs ist uns gelungen ihn zu überzeugen in ein Heim zu gehen, wo er Hilfeleistung bekommt. Daniel erzählt uns, dass er sich ändern möchte aber wir sollen ihn bitte nicht aufgeben, denn bei uns findet er die Liebe, die er in sein junges Dasein nie hatte. Zur Zeit befindet er sich im Heim, wo er lernt und sich Therapien unter psychologischen Aufsicht unterzieht, damit er in Zukunft im Schosse seiner Familie wieder eingegliedert werden kann und die Armut akzeptiert, denn das ist der Grund warum er von zu Hause ausgerissen war. FEIERLICHKEITEN
FEIERLICHKEITEN: Den Kindern von und in der Straße in El Alto wurde ein Fest gewidmet.
Die Stiftung Obra Padre Lutz eröffnet die Festakte zum Kindertag Dutzende von Kindern, die auf der Straße der Stadt El Alto leben oder arbeiten, wurden gestern durch die Fundación Padre Lutz in Erinnerung an den bolivianischen Kindertag geehrt. Das Fest fand auf dem Gelände des ausgebrannten Rathauses statt. Freddy Limachi und Ivon Viscarra, die Verantwortlichen der erwähnten Stiftung, welche sich in der Straße 1 vom Stadtteil Villa Dolores befindet, gaben bekannt, dass das besagte Fest mit Clowns, Musik, Süßigkeiten und Spielen stattfindet, damit es für die Kinder, die tagtäglich für eine bessere Zukunft kämpfen, ein unvergesslicher fröhlicher Samstag sein wird. Laut Aussage der Verantwortlichen für diese Ehrung haben sich die Kinder, die dem Aufruf der Fundación folgten, den Organisatoren für ihre große Mühe bedankt und brachten zum Ausdruck, dass diese Festtage nicht nur dem bolivianischen Kindertag zugeschrieben werden sollten, sondern regelmäßig stattfinden sollten, zumal die Kinder jeden Tag Zuneigung, Liebe und Aufmerksamkeit brauchen.
BEERDIGUNGEN VON STRASSENKINDEREines der Prinzipien von Pater Lutz Hübner über das Leben von drogenabhängigen Personen ist auch eine anständige menschenwürdige Bestattung.Am Anfang des Etats 2009 hat die Fundación Obra Padre Lutz die für die Bestattungen vorgesehenen Ausgaben gekürzt, aber die Lage im ersten Quartal hat dazu geführt, dass man diese Kosten hat übernehmen müssen, denn die armen Familien haben keine Mittel, um die behördlichen Formalitäten zu erledigen und die Bestattungskosten ihrer Lieben zu bezahlen, obwohl sie es trotz der Drogen- und Alkoholabhängigkeit ihrer Kinder gerne tun würden.Das ist die Geschichte von Dino Salinas Capiona (Brus), der im Februar starb. Der Grund dafür war der starke Alkoholkonsum und das langjährige Leben auf der Straße gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Cristina.Dino und Cristina hatten drei Kinder: zwei von ihnen lebten bei ihrer Oma, damit sie die Schule besuchen können, aber da sie ihre Eltern immer betrunken besuchten, befanden sie sich stets in einer konfliktvollen Umgebung.Das jüngste dreijährige Kind lebte mit seinen Eltern auf der Straße. Das dortige Jugendamt hat es ihnen für kurze Zeit weggenommen. Später jedoch kam das Kind zu den Eltern auf die Straße zurück. Sie lebten dort zusammen weiter und in seltenen Fällen gemeinsam mit der Familie.Dino Salinas Capiona (Brus) war zeitweilig einer der Führer der Straßenkinder.Oftmals wurde Dino in verschieden Konfliktsituationen durch Messerstiche verletzt. Er lebte lange Zeit auf der Straße und an jenem Frebruartag wurde er von einem Lastwagen überrollt. Als der Fahrer bemerkte, dass es sich um einen mittellosen Betrunkenen handelt, machte er sich davon, ohne der Sache Bedeutung beizumessen.Schwer verletzt starb Dino Stunden später auf der Straße und wurde von der Polizei abtransportiert. Danach bat seine Frau die Fundación Obra Padre Lutz um Hilfe, denn keine andere Organisation wollte ihr helfen und somit haben wir, schon allein aus humanitären Gründen, die Kosten für ein christliches Begräbnis übernommen.Zur Beerdigung waren kaum Trauergäste anwesend, denn Dino interessierte niemanden und deswegen mussten wir ihn mit einem Schubkarren zur seiner letzte Ruhestätte bringen.Nun ruht Dino Salinas Capiona (Brus) in Frieden Dank der Unterstützung von großzügigen Menschen aus Deutschland, welche mit ihrer Solidarität uns helfen diese menschliche Aufgaben zu verwirklichen. |
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